Aktuelles

Einladung zum Informationstag

Das ev. Dorfhelferinnenwerk Niedersachsen e.V. bietet auch in diesem Jahr Aus-  und Weiterbildungen zur Dorfhelferin sowie zur staatlich geführten Familienpflegerin an. Um Interessierte über diese beiden Möglichkeiten ausführlich zu informieren, findet am Samstag, 14. Mai, von 10.30 bis 13.30 Uhr ein Informationstag in Rehburg-Loccum statt. Um Anmeldung unter Telefon 05766/ 72 74 oder per E-Mail unter seminar@dorfhelferin-nds.de wird bis zum 1. Mai 2022  gebeten. Genauere Informationen gibt es im beigefügten Flyer.

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Informationstag der Dorfhelferinnen am 14. Mai 2022
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DBV Monitoring Rote Gebiete

Die Auswirkungen der neuen Düngeverordnung sind inzwischen in der Praxis angekommen. Um aufzuzeigen, wie sehr die Bäuerinnen und Bauern in Deutschland davon betroffen sind, hat sich der Deutsche Bauernverband e.V. dazu entschlossen, die Folgen bei den Erträgen und Qualitäten im ersten deutschlandweiten Monitoring zu diesem Thema zu dokumentieren.

Der beigefügte Flyer enthält alle Informationen, wie man an der Studie teilnehmen kann sowie die Kontaktdaten.

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DBV Monitoring Rote Gebiete
Flyer_DBV_Monitoring_Rote_Gebiete_DIN_A-
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Projekt "Eigene Vielfalt"

Gemeinsam mit Naturschützern, Landwirten, kommunalen Mitarbeitern und vielen weiteren Projektpartnern soll durch die Pflanzung von gebietseigenen Gehölzen und Krautsäumen die Artenvielfalt und Biodiversität im ländlichen Raum gefördert werden.

 

Das Insektensterben und der Verlust der biologischen Vielfalt schreiten weiterhin ungebremst voran. Gerade im ländlichen Raum gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wertvolle Rückzugsräume für gefährdete Arten und geeignete Biotopverbundsstrukturen auszubauen oder zu schaffen. Im Rahmen des Niedersächsischen Weges, der am 25. Mai 2020 von Politik, Landwirtschaft und den Naturschutzverbänden BUND sowie Nabu unterschrieben wurde, ist die Entwicklung eines landesweiten Biotopverbundes auf 15 % der Landesfläche bzw. 10 % der Offenlandfläche bis 2023 vorgesehen. Damit sollen die Populationen wild lebender Tiere und Pflanzen einschließlich ihrer Lebensstätten, Biotope und Lebensgemeinschaften gesichert sowie funktionsfähige ökologische Wechselbeziehungen bewahrt werden.

Gehölze sind wichtige Strukturelemente in der Landschaft, zu denen viele Tier- und Insektenarten in engen Wechselbeziehungen stehen. Durch die Pflanzung standortgeeigneter heimischer Gehölze kann die Biodiversität auch in Agrarlandschaften gefördert werden. Zudem entstehen hierdurch wertvolle Räume für den Biotopverbund, der die Ausbreitung von trittstein- und korridorabhängigen Arten und den genetischen Austausch einzelner Populationen sichern soll.

Und genau dort setzt das Projekt „Eigene Vielfalt - Gemeinsam zum Biotopverbund mit Naturschutz & Landwirtschaft“ an.

Gemeinsam auf Augenhöhe

In den drei Modellregionen Ammerland, Rotenburg und Südniedersachsen sollen gehölzbezogene Biotopverbundmaßnahmen gemeinsam mit Naturschützern, Landwirten, Behörden sowie weiteren Akteuren im ländlichen Raum wie Jägerschaft und Wasser- und Bodenverbänden beispielhaft geplant und umgesetzt werden. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern möchte der BUND Leitbilder, Qualitätskriterien und Handlungsempfehlungen erarbeiten, an Hand derer dann standortangepasste Gehölzbereiche aus gebietseigenen Pflanzen und Krautsäumen entstehen.

Es werden regionale Kooperationen zwischen den Akteuren im ländlichen Raum aufgebaut, die die Landschaft künftig mit gestalten und entwickeln sollen. Dadurch wird der kooperative Ansatz des Nds. Weges in die Regionen getragen und vor Ort gelebt. Eine Zusammenarbeit miteinander auf Augenhöhe soll erreicht werden. Um diese Ansätze und Maßnahmen auch nach Projektende auf andere Regionen übertragbar zu machen, entsteht ein Handbuch, das die angewandten und erarbeiteten Leitbilder, Qualitätskriterien und Handlungsempfehlungen enthält.

 

Geplante Laufzeit

 

02/2021 – 01/2024

 

https://www.bund-niedersachsen.de/ueber-uns/bund-projekte/aktuelle-projekte/eigene-vielfalt-gemeinsam-zum-biotopverbund-mit-naturschutz-landwirtschaft/

Kooperationspartner:

Gefördert durch